Verein zur Förderung der Heimatpflege e.V. Hörde

 


 

 

Presse 2014 und 2013
 

 

 


Ruhr-Nachrichten vom 29. Dezember 2014

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ruhr-Nachrichten vom 16. Dezember 2014

 

 

 

 

Süd-Anzeiger vom 26. November 2014

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ruhr-Nachrichten vom 24. November 2014

 

 

 

 

 

 

 

Süd-Anzeiger vom 15. November 2014

 

 

 

 

Ruhr-Nachrichten vom 13. November 2014

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ruhr-Nachrichten vom 12. November 2014

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ruhr-Nachrichten vom 31. Oktober 2014

 

 

 

 

 

 

 

 

Ruhr-Nachrichten vom 29.Oktober 2014

 

 

 

 

 

 

 

 

Süd-Anzeiger vom 27. September 2014

 

 

 

 

 

Ruhr-Nachrichten vom 24. September 2014

 

 

 

 

 

 

Ruhr-Nachrichten vom 12. September 2014

 

 

 

 

 

 

 

 

Ruhr-Nachrichten vom 11. September 2014

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ruhr.Nachrichten vom 9. September 2014

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ruhr-Nachrichten vom 23. August 2014

 

 

 

 

 

 

 

Ruhr-Nachrichten v. 12. August 2014

 

 

 

 

 

 

Ruhr-Nachrichten v. 23. Juli 2014

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  

 

                                                                                                          ©  Foto (2): Heribert Wölk

 

 

 

Ruhr-Nachrichten v. 15. Juli 2014

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Ruhr-Nachrichten v. 1. Juli 2014

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ruhr-Nachrichten vom 24. April 2014

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Süd-Anzeiger v. 15. März 2014

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ruhr-Nachrichten vom 14. Februar 2014

 

 

 

 

 

 

 

 

Ruhr-Nachrichten vom 13. Februar 2014

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ruhr-Nachrichten vom 11. September 2013

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ruhr-Nachrichten vom 6. September 2013

 

 

 

 

 

 

 

 

Ruhr-Nachrichten vom 4. September 2013

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ruhr-Nachrichten vom 15. August 2013

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ruhr-Nachrichten vom 1. August 2013

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Ruhr-Nachrichten online vom 16.7.2013 17:34 Uhr

 

 

 

Verein für Heimatpflege

Neuer Standort für zwei Brammen gewünscht

HÖRDE. Da liegen sie nun im Gras vor dem alten Magazingebäude. Mächtige Teile, doch kaum jemand nimmt Notiz von den beiden Stahlbrammen. Dabei hätten es die zwei Riesen aus Stahl wahrlich verdient. Von Jörg Bauerfeld

 

 

 

Heimatforscher Willi Garth auf einer der beiden Brammen, die zurzeit vor dem alten Magazin an der Faßstraße ihre Heimat gefunden haben. (Foto: Jörg Bauerfeld)

 

Denn die beiden Brammen gehören zu den letzten, die im Jahr 2001 die Stranggussanlage verlassen haben, bevor das Oxygenstahlwerk in Hörde geschlossen wurde. Diese stählernen „Überreste“ der Hörder Stahlwerkgeschichte sollten, so die Meinung des Vereins zur Förderung der Heimatpflege, in dessen Besitz die Menge alter Stahl ist, besser zur Geltung kommen. „Es ist nicht mehr viel erhalten von der großen Stahlvergangenheit. Die Brammen sind mit die letzten Reste“, sagt Willi Garth, Vorsitzender des Heimatvereins.
„Deshalb wäre es doch schön, die beiden Brammen etwas prominenter auszustellen.“ Ein

Standort in See-Nähe, das wäre ganz nach dem Geschmack des Heimatforschers.

Gute Zusammenarbeit

Der will aber auf keinen Fall das gute Verhältnis mit der Phoenix-See-Entwicklungsgesellschaft unter den Tisch kehren. Die ließ nämlich die hochwertige Info-Tafel anfertigen, die die Besucher über die Geschichte der beiden Stahl-Brammen informiert.
"Die Zusammenarbeit mit der See-Gesellschaft ist sehr gut“, so Garth.
Nur seien auch deren Möglichkeiten begrenzt. „Die beiden Brammen dienten ja bis 2010 als Untergestell für die Thomasbirne, die dann auf die Kulturinsel umgezogen ist“, so Garth. Geplant war dann ursprünglich die beiden Brammen als eine Art Kunstwerk aufzustellen


Erinnerungsstücke am recht abgelegenem Ort

Das scheiterte zunächst an den Finanzen. Auch die Platzfrage war nicht so leicht zu beantworten. Vor dem Magazin, in unmittelbarer Nähe zur Faßstraße, sind die beiden stählernen Erinnerungsstücke zu sehen.
Ein wenig ab vom Schuss, am Rande des See-Gebietes, liegen sie jetzt. „Hier geht kaum jemand bewusst her, um die Brammen einmal zu bewundern“, sagt Garth.

Auch die Führungen des Heimatforschers führen eher selten zu diesem doch recht abgelegenen Ort. „Beim Tag des Denkmals, am 8. September, werde ich die Besucher einmal zu diesem Ort führen“, sagt Garth. Vielleicht findet sich ja ein Sponsor, der die Brammen in die Nähe des Seeufers setzt – als Abschluss einer großen Stahlvergangenheit.

   

 

Dortmunder Stadtmagazine "Wir in Hörde" Nr. 3 Juli/August 2013

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ruhr-Nachrichten vom 8. Juni 2013

 

 

 

 

 

 

 

 

Ruhr-Nachrichten vom 9. Mai 2013

 

 

 

 

 

 

 

 

 Ruhr-Nachrichten vom 13.4.2013

 

 

 

 

 

                                                                                                                                                     Foto: Felix Guth

  

 Fachsimpeln im alten Hochofen     

Offene Worte im Ofen: Heimatverein besucht das Phoenix-West-Gelände

HÖRDE Mit alten Hasen auf neuen Pfaden. 20 Hörder machten sich auf Einladung des Heimatvereins ein aktuelles Bild von Phoenix-West. Dabei begingen sie Wege, die vor ihnen noch nie jemand gegangen ist. Im Hochofen, auf dem Hochofen und um ihn herum – hier ist vieles in Bewegung.Von Felix Guth

 
Die Heimatverein-Runde über das ehemalige Industriegelände zu begleiten, ist kurzweilig, ist unterhaltsam. Und vor allem ungemein lehrreich. Denn mit den heimat-historisch Interessierten durch die Hochofen-Anlage zu wandern, ist Geschichtsunterricht pur. Alle paar Meter neuer Lernstoff für die Generation, die das von Stahl geprägte Hörde kaum noch kennt.

Die "Erinnerungsmaschine"
 
Die ersten Schritte führen hinauf, auf den „Skywalk“. Der Weitblick auf Hörde schmeißt die Erinnerungsmaschine in den Köpfen der Teilnehmer an. Da vorne die Fläche des ehemaligen Freibades Schallacker („Da hab‘ ich mich auch immer abgelegt“), der staunende Blick auf die Deponie Hympendahl, die nun ein weiches, grünes Bett statt giftiger Schlacke-Hügel umgibt.

Franz Große-Kreul, Projektleiter von „NRW.Urban“ hält die Runde mit einer Quizfrage über die Anzahl der Brücken in Hörde bei Laune (Antwort: „Acht. Immer eine mehr als im Schlager“). Dann geht es auf Wege, auf denen bisher nur Bauarbeiter unterwegs waren.

"Erlebnispfad" durch den Hochofen

Große-Kreul zeigt dem Heimatverein einen neuen Teil des „Erlebnispfades“ durch die Hochofen-Anlage. Es ist alles etwas wacklig hier oben, manch eine Schraube wartet noch auf die letzte Umdrehung.
 
Doch dass man hier überhaupt umherlaufen kann, ist für die meisten denkwürdig genug. „Hier ist das Erz aus den Industriebahn-Waggons in die Bunker gekippt worden“, sagt ein Mann und zeigt auf ein tiefes schwarzes Loch unter Gittern. Blickt man wieder auf, kommt als erstes das moderne Dortmund ins Sichtfeld.

Geschichte trifft Zukunft

Hinter der symmetrischen Ordnung aus Straßen, Geschäftsgebäuden und alter Industrie erheben sich Hörder Hochhäuser, dazwischen Baukräne oder die gelben Pylone des Signal Iduna Parks. Der Besuch in der Geschichte ist auch ein Besuch in der Zukunft. Deshalb muss Franz Große-Kreul detailliert Auskunft darüber geben, wie weit die Vermarktung der Gebäude ist und wer hier einziehen soll.

Nicht, ohne auch skeptische Blicke zu ernten, wenn er von der komplett privatwirtschaftlichen Nutzung als Ziel spricht. „Die Leute muss man erstmal finden“, lautet ein häufiger Kommentar. Auf der Schlussetappe steht die Gruppe des Heimatvereins in einem der alten Öfen, dort, wo früher bei über 1000 Grad gekocht wurde. Heute strahlt hier die Sonne hinein und bringt ein paar Grad Wärme, die richtig gut tun.

Aktuell sind 25 Prozent der Gewerbefläche auf Phoenix-West vermarktet. Bauherr „NRW.Urban“

 


 

 

 

 

 

 

Ruhr-Nachrichten vom 6. März 2013

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Ruhr-Nachrichten vom 30.Januar 2013

HÖRDE Das Heimatmuseum hat einen detailgetreuen Nachbau der historischen Hörder Brücke in seinen Fundus aufgenommen. Das Modell wurde 2003 von einem Dortmunder Ehepaar angefertigt und dürfte bei so manchen Museums-Besuchern Kindheitserinnerungen wecken.Von Felix Guth

 
 
5000 kleine Holzleisten, sechs Monate Bastelarbeit, vier Hände und viel Geduld: Das braucht es, um ein Stück Hörder Geschichte wieder zum Leben zu erwecken. Die Hobby-Modellbauer Wilfried Tesch und seine Frau Martina Keiluweit haben die historische Hörder Brücke im Maßstab 1:87 nachgebaut.

Seit Dienstag ist ihr detailgetreues Modell offiziell museumsreif – pünktlich zum 110. Geburtstag der prachtvollen Brücke. Das Heimatmuseum in der Hörder Burg nimmt das Modell mit in seinen Fundus auf.
Bereits 2003 fertigte das Ehepaar das Modell für eine Ausstellung des Hörder Vereins zu Förderung der Heimatpflege an. Nun hat der Nachbau eine Heimat. Die gelernte technische Zeichnerin Keiluweit hat aus einem einzigen Foto einen Plan angefertigt, Ehemann Wilfried Tesch übernahm die Bastelarbeit. Auf die Details sind die beiden noch heute stolz.
 
Die stählerne Kuppel des Originals ist aus vielen einzelnen Holzleisten nachgefertigt, 15 markante Pfeiler auf jeder Seite stützen das Modell, über das Straßenbahnschienen führen. Fest steht: Für ältere Hörder ist die 1903 feierlich eröffnete Brücke zwischen der heutigen Hermannstraße und Alten Benninghofer Straße ein Quell der Erinnerung.

Unbeschädigt durch zwei Weltkriege

„An der Stelle war immer unsere Raketenbasis, als wir Kinder waren“, sagt ein Besucher des Heimatmuseums im Vorbeigehen und zeigt auf einen Brückenpfeiler. Willi Garth, Vorsitzender des Hörder Vereins zur Förderung der Heimatpflege, erinnert sich an Pfennigstücke auf Bahnschienen oder Spuck-Wettbewerbe, wenn die Dampflok unter der Brücke entlang fuhr.

Die Brücke verband die Hörder Mitte und den Süden rund 60 Jahre lang und blieb in beiden Weltkriegen unbeschädigt – 1965 galt sie nach einem Unfall nicht mehr als tragfähig und wurde zerlegt.

Offiziell ausgestellt wird das Modell ab Donnerstag (7.2.), wenn Heribert Wölk gleichzeitig zwei neue Filme zum zehnjährigen Bestehen des Heimatmuseums vorstellt. 

 

 

  

 

 

Westfälische Rundschau vom 29. Januar 2013

 

 Das „Lieblingsstück“ der Hörder

29.01.2013 | 13:55 Uhr

Das „Lieblingsstück“ der Hörder
Wilfried Tesch hat die Hörder Brücke als Holzmodell wiedererrichtet.Foto: Ralf Rottmann

Der Verein zur Förderung der Heimatpflege Hörde hat ein Holzmodell der Hörder Brücke angekauft. Nostalgie im Maßstab 1:87.

Die Hörder Brücke steht wieder, zumindest im Modell. 110 Jahre nach der Einweihung des Bauwerks, das sich als „Perle“ des Stadtteils tief ins kollektive Bewusstsein der Hörder eingebrannt hat, kann man die Brücke ab sofort wieder im Hörder Heimatmuseum besichtigen. Der Modellbauer Wilfried Tesch (Bild) hat sie nach Entwürfen seiner Partnerin Martina Keiluweit als Holzmodell im Maßstab 1:87 erschaffen.

Die echte Brücke war Mitte der 60er Jahre der zeitgenössischen Plattmacher-Mentalität zum Opfer gefallen und durch eine schnöde Betonbrücke ersetzt worden. Für Willi Garth, den Vorsitzenden des Heimatvereins, ist damals „das Lieblingsstück der Hörde“ verloren gegangen. Schon zum 100. Geburtstag des Bauwerks hatte der Hörder Heimatverein das Modell in einer viel beachteten Ausstellung über die Geschichte der Brücke gezeigt.

 

Nun, zum 10. Geburtstag des Heimatmuseums in der Hörder Burg, hat der Verein das filigrane Modell endgültig angekauft. Die letzten Jahre hatte es auf einem Wohnzimmerschrank in der Wohnung von Modellbauer Tesch verbracht. Die Holzbrücke, vorn und hinten originalgetreu mit dem Hörder Wappen geschmückt, ist am Donnerstag, 7. Februar, von 16 bis 18 Uhr im Hörder Heimatmuseum im Westflügel der Burg erstmals zu sehen.

Jürgen Potthoff

 

 

Westfälische Rundschau vom 20.Januar 2013

  

Feier

Zehn Jahre Hörder Heimatmuseum 20.01.2013 

Zehn Jahre Hörder Heimatmuseum
Am Freitag fand im Bürgersaal der Bezirksverwaltungsstelle Hörde die Feier 10 Jahre Hörder Heimatmuseum statt. Der erste Vorsitzende Willi Garth hatte dazu auch das Mädchenquartett der Chorakademie eingeladen.Foto: Dietmar Wäsche

   

Hörde. Zehn Jahre Hörder Heimatmuseum, zehn Jahre Hoffen und Bangen in der Hörder Burg. „Provisorien sollen bekanntlich besonders lange halten“, sagt Willi Garth, Vorsitzender des Hörder Heimatvereins. Tatsächlich verunsicherten im Laufe der Museumsgeschichte Meldungen über neue Burgkäufer den Verein, der 2002 Räume im Westflügel bezog und eigenhändig renovierte. Das Museum war geöffnet – unter der Bedingung: Nur bis ein Käufer kommt. Bisher ist das nicht passiert und so konnten Vereinsmitglieder, Freunde und Förderer 2012 auf das zehnjährige Bestehen des Heimatmuseums anstoßen und das neue Jahr mit einer offiziellen Jubiläumsfeier im Gemeindesaal der Bezirksverwaltungsstelle beginnen.

 

„In den letzten zehn Jahren hat es in Hörde einen gewaltigen Umbruch gegeben“, schildert Bezirksbürgermeister Manfred Renno. Und weiter: „Wir krempeln um – dabei gehen viele Spuren verloren, die durch das Heimatmuseum erhalten bleiben.“ Angefangen mit einer Ausstellung zur Hörder Stadtgeschichte im Jahr 2001 folgte das Projekt „160 Jahre Hörder Stahlgeschichte“ – dann verschwanden die Ausstellungsstücke hinter dicken Kellertüren. „Es mussten unbedingt dauerhafte Ausstellungsräume her“, erklärt Garth. Gesagt, getan. Seit 2002 können viele alte Schätze in der Hörder Burg besichtigt werden. Zu den ersten Exponaten gehörte beispielsweise eine mittelalterliche Schleuderkugel. Nach einer Eröffnungsveranstaltung des Denkmaltages – mit einer Rekordzahl von 6000 Besuchern – ist 2008 auch das Ruhrmuseum in Essen auf den Hörder Standort aufmerksam geworden. Auf diese Weise gewann Hörde Erzeugnisse aus der stadteigenen Stahlgeschichte.

Am Freitag, 18.01.2013, findet im Bürgersaal der Bezirksverwaltungsstelle Hörde die Feier 10 Jahre Hörder Heimatmuseum statt. V.l.n.r.: Margarete Heitmann, Helmut Broich, Willi Garth, Dr. Henriette Brink-Kloke, Bernhard Finkeldei, Manfred Renno. Foto: Dietmar Wäsche / WAZ FotoPoolFoto: Dietmar Wäsche

Aber: „Von einem Teil des ehrenamtlichen Engagements, das unser Verein im Verborgenen ausübt, ist öffentlich wenig bekannt“, meint Garth. Er spricht von Projekten mit Schulklassen und Reisegruppen aus Deutschland und Umgebung, die nach Dortmund kommen, um sich im Hörder Heimatmuseum Artefakte vergangener Zeiten anzusehen. Passend zu den Feierlichkeiten singt beim Jubiläumsfest ein Mädchenquartett der Chorakademie Dortmund – Dr. Henriette Brink-Kloke, Stadtarchäologin in der Dortmunder Denkmalbehörde, hält einen Festvortrag. Zum Abschluss zeigt Heribert Wölk, der mittlerweile mehr als 50 Filme zur Hörder Stadtgeschichte gedreht hat, seinen neuen Band: „10 Jahre Hörder Heimatmuseum“. „Und das können wir nur gemeinsam erhalten“, so Garth.

Hannah Biermann

 

  

 Ruhr-Nachrichten vom 9. Januar 2013

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                                                                                                                                   © Foto: WR/ K. Vahlensieck

 

 

 

WAZ/Westfälische Rundschau v. 10.9.2012

 

 

 

 

 

 

"Tag des offenen Denkmals" im Zeichen des Holzes

 

Am Tag des offenen Denkmals führte Willi Garth über den Skywalk des Hochofens auf Phoenix West in Dortmund-Hörde.

 

  „Holz“ – knapp und bündig wurde das Motto am Tag des offenen Denkmals 2012 beschrieben. Es war das erste Mal, dass bei dieser landesweiten Veranstaltung ein Material in den Fokus gerückt wurde. Am Sonntag konnten auch in Dortmund mehr als 50 hölzerne Denkmäler besichtigt werden – und einige davon waren erstmals der Öffentlichkeit zugänglich. Ein besonders umfangreiches Angebot wurde in Hörde geboten.

Besser konnte es gar nicht sein: strahlende Sonne, gut gelaunte Besucher und ein tolles Programm – am Hörder Phoenix-See herrschte richtiges Sommerfeeling. Mit Urlaubsstimmung am Wasser, erfrischendem Eis und dann vielfältiger Kultur zum Bestaunen.

Dortmund lebte vom Stahl

An der Hörder Burg stellte das Museum zahlreiche alte Fundstücke aus der Gegend aus. Relikte aus der Geschichte und wichtige Gerätschaften dokumentierten die alte Zeit. Neben dem Thema Holz wurde aber auch die enorme Bedeutung, die die Stahlindustrie und das Unternehmen Hoesch für das Ruhrgebiet im Allgemeinen und auch für den Ballungsraum Dortmund hatten, hervorgehoben.

„Früher hat ganz Hörde von Hoesch gelebt“, begründet Silvia Becker, Mitarbeiterin des Museums, den zweiten Schwerpunkt. Nicht nur Gegenstände konnte man sich ansehen. Verkleidete Burgmänner und typischer „mittelalterlicher“ Rotwein sowie frisch gebackenes Brot rundeten das authentische Angebot ab. Zudem konnten Mitbringsel aus Hörde als Andenken mitgenommen werden. „Ich wusste gar nicht, dass Hörde so eine ausgeprägte Vergangenheit hat. Dabei wohne ich schon seit über 20 Jahren hier“, gesteht Ulrike Killing, Besucherin der Ausstellung. Um 12 Uhr sorgten dann die talentierten Nachwuchsmusiker des „Internationalen Konservatoriums am Phoenixsee“ unter der Leitung von Professor Alexander Ostrovski für musikalische Unterhaltung. Darüber hinaus wurden während des gesamten Tages Heribert Wölks Filme zu Hörder Themen gezeigt – ein Tag ganz im Zeichen des Heimatortes also. „Es gibt wirklich unheimlich viel Kultur hier“, sagt Sivia Becker begeistert.

Führung über den Skywalk auf Phoenix West

Höhepunkt war die Führung um 14 Uhr über den neuen Skywalk mit Willi Garth vom Hörder Heimatverein. Etwa zwei Stunden lang wanderten etwa 25 Teilnehmer entlang der Elias-Trasse und Emscher bis hin zur Hörder Burg und entdeckten Sehenswürdigkeiten.

Doch auch die anderen Ortschaften standen Hörde in nichts nach. Eröffnet wurde die Gesamt- Veranstaltung in der Holzturnhalle der ehemaligen Oberdorfschule, Kulturzentrum Balou. Um 11 Uhr stellten Stadtrat Martin Lürwer sowie Rudolf Preuss, Vorstandsvorsitzender des Vereins, das beeindruckende Denkmal vor. Das Streichtrio „Blue Velvet“ und eine turnerische Darbietung in historischer Sportbekleidung versetzten die Gäste in Stimmung. Somit war der Startschuss gegeben, sich aus Ausstellungen in Museen, historischen Kirchen, Straßenbahnen oder botanischen Gärten einen von vielen Denkmal-Orten anzusehen.

 

Mareike Fangmann

 

 

 

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